Die ersten Tage mit unserem whippischen Neuzugang waren turbulent und anstrengend – nicht nur aufgrund der Tierarztbesuche, sondern auch weil man – nach einer Woche Beobachtung – sagen muss, dass der kleine Skye sicherlich eher zu der mühsameren Variante von Welpen zu zählen ist – natürlich ist er zuckersüß und sein Unschuldsblick lässt kaum vermuten, welch kleines Teufelchen in ihm steckt! Meine Mutter hat ihn als “Quecksilber” bezeichnet und das bringt es wohl auf den Punkt – wenn er nicht gerade schläft, ist er überall dran und dabei kann er ganz schön kreativ sein – das Meisterstück bisher: Glasschrank öffnen und einen handgemachten Teddybären aus dem mittleren Regal klauen! :) Fernbedienungen, Schuhe und sonstiges Zeug auf seiner Höhe (oder auch höher!) müssen sowieso immer in Sicherheit gebracht werden!

Außerdem habe ich kaum einen Whippet erlebt, der so gesprächig ist: Zuerst waren Marley und ich ziemlich irritiert, da der Kollege sehr häufig und aus nicht erfindlichen Gründen winselt oder sonstige Laute von sich gibt. Natürlich ist man anfangs alarmiert, da Hunde diese Geräusche normalerweise nur bei Schmerz, Hunger, Pinkel- oder sonstigen Bedürfnissen  machen … Skye macht sie aus unerfindlichen Gründen – am allerwahrscheinlichsten noch aus Langeweile heraus (?) aber dann wirkt es manchmal auch so, als ob er mit sich selbst sprechen würde … er plappert einfach so vor sich hin … :)

 

Großzügig teilte Marley gleich am ersten Tag sein Körbchen!

 

So unschuldig wie er hier wirkt, ist Skye nur wenn er schläft ;-)

 

Aber natürlich geht’s auch lauter – davon, dass Whippets nicht bellen – hat Skye scheinbar noch nichts gehört – anstatt mit anderen Welpen zu spielen, bellt er sie lieber wild an und versucht sie grob in den Schwanz zu zwicken. Was er sonst nicht kennt, wird vorsichtshalber auch mal angebellt, um danach aber gleich mal in Deckung zu gehen. ;-) Die soziale Ader hat er wohl nicht und ich hoffe, er schaut sich da in Zukunft was von Marley ab, der in dieser neuen Situation mit dem wilden Welpen-Neuzugang überhaupt einfach nur der Allerbeste ist! Marley und Skye sind scheinbar nicht nur optisch wie Tag und Nacht, sondern auch vom Charakter her – während Marley schon als Welpe sehr sozial, aufgeschlossen, sanft und relativ pflegeleicht war, ist Skye weitaus frecher, im Umgang gröber und man muss viel mehr Grenzen setzen und sicherlich auch später noch stark dranbleiben!

 

Marley macht den großen gutmütigen Bruder

 

 

 

 

Mehr Fotos von Skye und Marley in den ersten gemeinsamen Tagen gibt es in diesem Flickr Album.

2 Responses to “Die ersten Tage mit Skye”

  1. marta says:

    so ein wilder! :-) er muss unbedingt caro kennen lernen. sie scheinen aus dem selben holz geschnitzt zu sein und werden sicher beim spielen auf der selben wellenlänge kläffen ;-)

  2. Uiuiui, das klingt ja nach recht viel Action seit dem der kleine Skye euer Leben bereichert! Bin schon so gespannt ihn bald live zu sehen und zu erleben!

    lg Sabine

    PS: Karin, lasse dir nur nicht zu viel gefallen, ich weiß wie fies die drein schauen können wenn sie was angestellt haben und man eigentlich mit ihnen schimpfen müsste!

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