Marley im Jänner 2017 mit fast 12 Jahren

Heute wird Marley 12 Jahre alt und ich bin glücklich und dankbar für jeden Tag, den wir gemeinsam verbringen dürfen! Mittlerweile ist ihm das Alter schon stark anzumerken: die Reaktionen sind langsamer, die Sprinteinlagen sehr selten, dafür ist die Sturheit unendlich! Aber auch sein Kuschelfaktor hat nicht nur durch das Vetoryl-bedingte Eisbärfell zugenommen, sondern er holt sich viel öfter und länger Streicheleinheiten – in den Zeiten, in denen er nicht um Futter bettelt – manchmal geht das auch ganz gut parallel! ;-)

Gesundheitlich schwierig, war jedoch auch das letzte Jahr. Es ist der Lauf der Zeit, der nur schwer zu akzeptieren ist: Je älter unsere geliebten Hunde werden, desto – gesundheitlich – schwieriger wird jedes Jahr und es gibt dabei Tiefen, die einen ans Ende denken lassen, aber nicht helfen dieses besser zu akzeptieren. Nach der Addison Krise im Herbst 2015 hat Marley 3 bis 4 Monate gebraucht, um sich wieder halbwegs zu stabilisieren. Im letzten Jahr dann, schwankte er von den Kortisolwerten her ständig zwischen Cushing und Addison  – mittlerweile bekommt er kein Vetoryl mehr. Dafür gab es im Herbst 2016 eine weitere Überraschung: relativ plötzlich auftretende extreme Polydipsie und Polyurie bei unverdächtigen Blutwerten lies den Verdacht auf zentrales Diabetes Insipidus durch Wachstum des Hypophysenadenoms aufkommen. Das Adenom ist ja die Ursache des hypophysären Cushings, jedoch nur in wenigen Fällen wächst es – leider haben wir dieses Pech. Ein MRT bestätigte dann, dass es sich bei Marley um ein Makroadenom handelt, das wahrscheinlich die Produktion des antidiuretischen Hormons  (ADH) in der Hypophyse hemmt oder sogar einen Komplettausfall verursacht, was wiederum zum Diabetes Insipidus führt. Nun muss er alle 8 Stunden ein Medikament einnehmen, das das ADH synthetisch ersetzt und seine PD/PU eindämmt, wobei die Wassermengen für einen Whippet immer noch enorm sind! Nach dem ersten Schock nach der Diagnose des Makroadenoms, die laut Tierarzt jedoch keine Aussage über die Schnelligkeit des Wachstums oder weitere Ausfälle machen lässt, haben wir durch das Medikament aber wieder in einen guten Alltag zurückgefunden.

Die letzten Monate geht es Marley eigentlich sehr gut, er wirkt stabil, ist bei unseren Spaziergängen noch voll dabei (teilweise motivierter als Skye), spielt wieder ein bißchen mit seinen Stofftieren und ist verfressen ohne Ende! ;-)

Marley, Herbst 2016

Skye liebt Marley so sehr, dass er ihn manchmal sogar anknabbert!!

Marley unterwegs mit seinem Schatten Skye … und öfters mal auch mit Kumpel Lenny

Ich hoffe sehr, Marley lässt sich nicht so bald unterkriegen von all den blöden Krankheiten und bleibt noch lange bei uns – solange er kann!
Happy Birthday, my one and only Marley!

Genau vor einem Monat musste Sabine ihren geliebten Coco gehen lassen – Coco war Marley’s guter Freund und großer Bruder und ein ganz besonderer Whippet – nicht nur für Sabine und Andi. So möchte ich an Marley’s Geburtstag auch an Freund Coco erinnern mit diesem Bild von Marley und Coco am Strand von Vlieland:

Marley & Coco fliegen gemeinsam am Strand von Vlieland (April 2007)

 

Strandvergnügen
July 28, 2013

In dem kurzen Zeitfenster – wenn die Massen an Badegästen abgezogen sind aber die Dunkelheit die Donauinsel noch nicht ganz in ihren Griff genommen hat – kann man dort mit den Hunden ein Paradies erleben! Die großen Überschwemmungen vom Frühling haben wunderschöne Sandstrände und Dünen hinterlassen und kombiniert mit den momentan vorherrschenden tropischen Temperaturen und den seichten Buchten der Donau, kommt man sich tatsächlich wie beim Strandurlaub am Meer vor.

 

Fast wie auf Vlieland – traumhaft schön und zu dieser Uhrzeit auch beinahe menschenleer

Nach den mühsamen Wochen mit Marley’s Verletzungen und vielen Tierarztterminen ist es ein wahrer Luxus nun endlich wieder mit fitten Hunden diesen Sand-Strand-Spass erleben zu dürfen. Begleitet wurden wir von Martina und ihren Langnasen Shari, Finn und Mo, deren Hausstrecke dieses schöne Stück Natur ist. Wenn die Hunde durch die Dünen preschen, Mo seine Taucheinlagen perfektioniert, Skye Schlammpackungen aufträgt und Marley mit seinem Ball Alleinunterhalter spielt, wird soviel Lebenslust spürbar und hilft Energie zu tanken, auch wenn der plötzliche, tragische Verlust von Burgund noch lange nicht überwunden sein wird.

Mo nach seinem Tauchgang ;-)

Finn, Mo und Shari am Strand

Shari :)

Dass Marley und Skye nicht nur optisch große Unterschiede zeigen, sondern auch charakterlich sehr konträr sind – sodass man kaum glauben kann, dass sie derselben Rasse angehören – ist schon lange klar. Beim Zugang zum Element Wasser zeigte sich das nun nochmals ganz deutlich. Marley findet Wasser eher unheimlich, “rettet” seinen Ball jedoch mit großer Leidenschaft immer aus den Fluten – vorausgesetzt, das Wasser reicht ihm nicht über den Bauch! ;-)
Skye hingegen zeigt keinerlei Scheu vor dem tiefen Nass, aber dafür leider auch kaum Interesse für jegliche Wurfspiele. Und während Marley verzweifelt beobachtet, wie sein Ball im tiefen Wasser abgetrieben wird, schwimmt Skye zwar nebenher, findet es jedoch nicht der Mühe Wert, das Spielzeug zu apportieren und so kommt dann doch wieder der Mensch zum Einsatz, um den Ball aus dem Wasser zu fischen! :D

Marley versucht seinen Ball aus den “Fluten” zu retten  …

… auf Skye’s Unterstützung kann er sich dabei nicht verlassen.

… der macht lieber Schwimmübungen (Foto: Martina Schönhofer)

… oder planscht herum :)

Marley führt das Trio an – seinen Ball lässt er sich von dem jungen Gemüse nicht streitig machen

Skye legt eine Schlammpackung auf und Marley kann sich nur wundern …

Skye nach seinem Sand-Exzess

Youngsters Mo & Skye

Marley total verspielt und wieder glücklich

Mehr Fotos vom Strandvergnügen auf der Donauinsel sind in diesem Flickr-Album zu finden.

Endlich wieder Meer!
April 25, 2010

Nach eineinhalb Jahren Abstinenz für mich und fast zwei Jahren für Marley haben wir es endlich wieder zu einem Sandstrand geschafft, um etwas Meerluft zu schnuppern.
Nachdem unsere Traumlokation, Vlieland, für einen Kurzurlaub einfach eine zu lange Anreise verlangt, haben wir uns diesesmal für einen kurzen Strandurlaub mit Hund in Grado entschlossen – - schließlich befinden sich in Italien die von Österreich aus am schnellsten zu erreichenden Meerstrände.



Meine kurze Recherche im Vorfeld ergab Unterschiedlichstes: einige Leute berichteten von Hundeverboten überall in Italien (vor allem an Stränden) und einer allgemeinen Hundefeindlichkeit, andere wiederum erzählten von positiven Begegnungen und eigenen Hundestränden. Tja, das wollten wir nun mal austesten … Hotelzimmer mit Hund von Österreich aus zu buchen stellte sich schon einmal als etwas schwierig heraus, doch machbar. Die erste Ernüchterung dann bei der Ankunft und dem ersten Bummel durch Grado und Richtung Strand – überall Hundeverbotsschilder! :(
Doch wir ließen uns nicht entmutigen und fragten bei der Information nach wilden Stränden etwas ausserhalb, um dort zu erfahren, dass es überhaupt kein Problem sei in der Vorsaison mit Hunden an den Strand zu gehen … was wir dann auch bald bemerkten, denn viele heimische Hunde waren auf den noch sehr verlassenen Stränden unterwegs. Somit hatte Marley einige Tage lang wieder das Paradies auf Erden beim Herumtollen im Sand und im warmen flachen Wasser, was die Fotos im Flickrset und die nachfolgenden recht gut zeigen:



Zurück auf Vlieland
May 1, 2007

Kaum ein halbes Jahr konnten Marley und ich die Insel-Abstinenz aushalten – schon zog es uns wieder auf den weiten Nordseestrand der kleinen holländischen Insel ‘Vlieland’, der jedesmal wieder wie ein ferner, friedlicher Planet anmutet, wäre da nicht hin und wieder sehr irdisches angeschwemmtes Treibgut zu finden. ;-)

Diesesmal hatten wir sehr nette Begleitung von Sabine u. Andi mit Coco und Nisha. Ich bin sicher, dass Sabine auf ihrem Animagi-Whippets Weblog in den nächsten Tagen wieder einige tolle Berichte über den gemeinsamen Urlaub zusammenstellen wird.

Da es diesmal keine an Muscheln aufgeschnittene Pfoten oder sonstige Verletzungen gab, konnten wir die ganze Woche über die Insel unsicher machen. Auf dem Programm stand neben den zahlreichen Spaziergängen und Spieleinlagen am Strand: ein Ausflug ins Vogelschutzgebiet, einige nette Abstecher ins idyllische Dörfchen “Oost-Vlieland”, ein Besuch im “Badhuis”, ein Spaziergang zum Leuchtturm mit Blick auf Nordsee und Waddenzee, ein bißchen Training im Fahrrad-Nebenherlaufen für Marley ;-) und natürlich ein langer Ausritt durch den Wald, die Dünen inklusive langem Galopp am menschenleeren, weiten Nordseestrand.

Die ausführliche Fotodokumentation zu unserer Woche auf Vlieland gibts auf Flickr zu sehen.

Besuch in Burscheid
April 30, 2007


Marley mit seiner Mutter Eenie

Auf dem Weg zu unserem Traum-Ferienziel, der Nordseeinsel Vlieland, machten wir wiedereinmal einen Zwischenstopp in Burscheid nahe Köln, um Coni und Oliver (Willowick Whippets) zu besuchen. Trotz engem Terminplan konnten wir uns zu einem wunderbaren gemeinsamen Abendessen treffen und viel Quatschen – über Gott und die Welt – aber vor allem natürlich über Whippets ;-) . Die Hunde hatten davor auch noch Gelegenheit sich kennenzulernen und durften sich im Garten gemeinsam so richtig austoben. Wie es sich da dann im Detail abgespielt hat, kann man gut im Flickr Set sehen! :)

Wir hoffen nun nur noch, Coni und Oliver auch endlich mal bei uns in Wien begrüßen zu dürfen!


Nisha, Bo, Aspen und Marley

Urlaub auf Vlieland
September 25, 2006

Im Frühjahr dieses Jahres stieß ich auf die faszinierenden Fotos von Henk (Henk&Anna on Flickr) und da ich kalte Strände liebe und diese Inseln scheinbar sehr hundefreundliche Gegenden zu sein schienen, kontaktierte ich Henk und bald schon stand das Ziel unseres heurigen Urlaubs fest: Vlieland, eine kleine Insel im niederländischen Wattenmeer.

Die Anreise kombinierten wir gleich mit einem Besuch bei Coni, Oliver und ihren Whippets (wie schon berichtet) und am nächsten Morgen ging’s dann von Köln weiter Richtung Harlingen, um dort die Mittagsfähre nach Vlieland zu erwischen – das gelang uns dann jedoch leider nicht: ein Stau gleich nach Köln ließ uns viel Zeit verlieren und so kamen wir erst mit der letzten Fähre in Vlieland am Veerdam an. Dann wurde es für erstmalige und nicht holländisch sprechende Vlieland-Urlauber schwierig: wir mußten (ohne Auto, denn Autos müssen am Festland zurückgelassen werden) mit unserem Gepäck auf die andere Seite der Insel und dort im Dunklen unser Ferienhäuschen finden – irgendwie schafften wir das schließlich auch und waren dann schon gespannt, welche Landschaft und welchen Strand die Sonne am nächsten Tag enthüllen würde. Und so sah das dann aus:

Die mühselige Anreise war ob dieser herrlichen Landschaft schnell vergessen; Marley war im hohen Sand der Dünen und am Strand kaum zu bremsen – es war herrlich, ihm beim Herumtoben zuzusehen – er zog Runde um Runde; mußte er sich im hohen Sand der Dünen noch anstrengen, war der von den Wellen zusammengepreßte Sand direkt am Meer ideal für schnelle Sprints und verrückte Wasserspiele.

Leider waren dann für Marley, die Strandbesuche auch bald wieder gestrichen, denn gleich an diesem ersten Tag hat er sich mit einer Muschel einen Zehenballen aufgeschnitten und diese Wunde war hartnäckig und wollte nicht heilen. Dadurch lernten wir gleich den lokalen Arzt und Tierarzt (beides in einer Person bzw. einer Ambulanz! ;-) ) kennen und Marley mußte für die nächsten Tage einen Verband tragen und zurücktreten. In dieser Zeit unternahmen wir nur kurze Ausflüge: zum Beispiel in das total entzückende (und einzige!) Dorf der Insel: Oost-Vlieland (ein weiteres Dorf (West-Vlieland) wurde schon vor langer Zeit von der Nordsee eingenommen) oder in den Wald und ins Hinterland zum “Cranberry plukken”. :)

Gegen Ende der Woche sah Marley’s Verletztung schon besser aus und deshalb erlaubten wir ihm wieder ein bißchen Freilauf in den Dünen und am Strand – leider hatte er wieder Pech und der Schnitt klaffte ein weiteres Mal auf – danach war dann endgültig Sofa-Ruhe angesagt und nun schon zuhause und zwei Tage ohne Sandboden ist die Wunde schon gut am Abheilen.
Trotz dieses misslichen Umstands und der langen Anreise war es ein wunderschöner Urlaub – Henks Fotos haben nicht zuviel versprochen, wir konnten einen fast menschenleeren, breiten und 12 km langen Sandstrand an der Nordsee genießen, in einem malerischen kleinen Dorf bummeln und Radausflüge ins ruhige Hinterland unternehmen – ach ja und dieses Land ist “Hasenland” – noch! :)

Mehr Fotos sind hier zu finden.