Skye’s Glück im Unglück

Man sollte ja meinen, dass aufgrund der Häufigkeit der Unglücks- und Unfälle, die Marley & Skye in den letzten zwei Jahren zugestoßen sind, uns nun statistisch eine Verschnaufpause von mindestens 5 Jahren zustehen müsste. Tierarztbesuche nur mehr einmal im Jahr für die Impfung und nicht im fast Zweiwochen-Rhythmus? Nein das ist uns leider nicht vergönnt. Die letzten 12 Monate gingen wirklich an die Substanz und bei der Frequenz an Unfällen wäre das finanzielle, zeitliche und vor allem psychische Limit wirklich schon erreicht. Doch die Unfallserie scheint leider noch nicht zu Ende zu sein!

Wie in den letzten Beiträgen beschrieben, hatten wir uns so über das Donauinsel-Strandfeeling gefreut und vor allem war ich froh,  Skye, der anderen Hunden gegenüber immer so verschreckt ist, endlich mal spielen zu sehen … Die Freude war leider nur von kurzer Dauer, denn vergangenen Sonntag abend führte die Spiel-Laufrunde mit seinem Kumpel Mo weg vom weichen sicheren Sand, hinein ins Gestrüpp und kurz darauf kam er nach lautem Aufheulen mit blutendem Maul winselnd zu uns gelaufen – er hatte sich in den Büschen scheinbar einen Ast ins Maul gerammt! Wir liefen sofort zum Auto, um ihn in die Tierarzt-Notaufnahme zu bringen, aber wie es in solchen Situationen immer ist, waren wir sehr weit weg vom Auto. Doch Skye hatte riesiges Glück, dass kein großes Blutgefäß betroffen war und als wir merkten, dass die Wunde schnell zu bluten aufhörte und er sich auch wieder ganz normal benahm, konnten wir etwas aufatmen. Beim Tierarzt sahen wir dann, dass er ein Loch im weichen Gaumen hatte. Um abzuklären, wie weit die Wunde ging und sicherzustellen, dass keine Holzsplitter oder sonstige Fremdkörper reingeraten sind, musste er dann aber leider doch in Narkose. Bei der endoskopischen  Untersuchung des Rachenraums wurden keine weiteren Verletzungen oder Fremdkörper gefunden … ein Restrisiko für Abszessbildung oder Wundinfektion bleibt natürlich bestehen, aber er war rasch wieder auf den Beinen und zeigt bisher keine Anzeichen dafür.

Nun hoffen wir auf keine weiteren Vorfälle dieser Art – man erwartet sich als Hundebesitzer wirklich Schöneres, als in dieser beunruhigenden Häufigkeit mit bangem Gefühl stundenlang die kahlen Wände der Tierarztwarteräume anzustarren. Auch wäre es gut, einmal Verbandszeug, Schmerzstiller und Antibiotika für längere Zeit im Kasten verstauen zu können …

 

4 thoughts on “Skye’s Glück im Unglück”

  1. oh man :(( euch bleibt wirklich nichts erspart. wir drücken die daumen, dass es keine weiteren vorkommnisse dieser art mehr gibt und ihr jetzt wirklich mal das verbandszeug und den tierarzt längere zeit nicht braucht. drück mir die jungs! gute besserung!!
    lg dani & joey

  2. Oje, ihr armen Pechvögel! Ihr lasst aber auch gar nichts aus 🙁
    Gott sei Dank ist der arme Skye doch noch recht glimpflich davon gekommen und mittlerweile hoffentlich auch schon wieder fit … für neuen Unfug 😉
    GlG Nicola & Co.

  3. Das kann es doch wohl wirklich nicht geben! Ihr seid in der Verletzungsstatistik ganz klar die großen Ausreißen! Bin ich froh, dass die Verletzung doch nicht so schlimm war wie anfänglich befürchtet. Gute Besserung und ganz viel Glück und gar kein Pech mehr in Zukunft!

    Liebe Grüße
    Sabine

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