Foto: Dan Shalloe

Obwohl es nun auch der dritte Test aus der Serie der mühseligen Verfahren zur Cushing-Diagnose bestätigt hat, kann ich es immer noch nicht ganz realisieren, dass Marley nun auch noch Opfer dieser schrecklichen Krankheit geworden sein soll. :(

Die Cushing-Krankheit war für mich immer schon eines der großen Schreckgespenster, bestätigt leider auch durch das traurige Schicksal von Monique’s geliebter Jewel, die sie vergangenen Februar gehen lassen musste.

Im April fiel mir bei Marley ein vermehrter symmetrischer Haarausfall an den Oberschenkeln auf und auch seine Haut schien sich verändert zu haben. Da er 9 Jahre lang nie Haar- oder Hautprobleme und immer ein sehr schönes, weiches und dichtes Fell und eine sehr elastische Haut hatte, äußerte ich gegenüber der Tierärztin schon Anfang Mai den Verdacht auf Cushing. Jedoch wurde mir gesagt, dass Cushing Hunde anders aussehen würden und er ja sonst keine der typischen Symptome (z.B. Polyurie/Polydipsie, Stammfettsucht) zeigen würde und wir führten deshalb alle möglichen anderen Untersuchungen durch. Nachdem ich dann Ende Mai zumindest auf den Urin Cortisol/Kreatinin-Quotienten-Test bestand und dieser den Verdacht nicht zerstreuen konnte, ließen wir nun die weiteren Tests (ACTH Stimulationstest, Dexamethason-Suppressionstest) in der Endokrinologie an der Vetmed machen und bekamen leider die Diagnose: hypophysäres Cushing; ein Tumor in der Hirnanhangsdrüse, der eine übermäßige Cortisolproduktion in der Nebennierenrinde bewirkt. Die hohe Konzentration von Cortisol im Blut macht sich in vielerlei Hinsicht bemerkbar; es spielt scheinbar in allen Körpergeweben eine Rolle und wirkt sich auf fast alle Organe aus, d.h. es schädigt den ganzen Körper – ich habe bei Marley den Eindruck er sei in den letzten Wochen um mindestens ein Jahr gealtert …

Foto: Dan Shalloe

Es gibt unzählige Informationen über Cushing im Internet und viele davon will man gar nicht gelesen haben … informativ und sachlich sind etwa u.a. diese:
http://www.tiermedizinportal.de/tierkrankheiten/hundekrankheiten/cushing-syndrom-beim-hund/
http://www.hundkatzepferd.com/archive/310831/Das-Cushing-Syndrom-beim-Hund.html
http://www.tierklinik-ingolstadt.de/pdf/cushing0001.PDF

5 Responses to “Diagnose Morbus Cushing”

  1. marta says:

    hallo karin,
    es tut mir sehr leid von marley`s krankheit zu erfahren. wünsche euch viel kraft und trotz allem noch viele positive und schöne momente in eurem gemeinsamen leben.
    liebe grüße
    marta

  2. Ach Karin,

    schon wieder so ein extremer Schicksalsschlag den du verkraften musst! Kraft, das hast du sicherlich schon fast keine mehr nach all den negativen Erfahrungen der letzten Jahre.

    Jeder wünscht sich seinen geliebten Hund gesund älter werden zu sehen, doch meistens ist diese “Älter werden” von Wewehchen begleitet, doch dass es eine so schreckliche Krankheit bei Marley sein muss, das kann man einfach nicht glauben.

    Es tut mir so leid für Marley und dich, fühl dich von mir umarmt, ich denke an euch!

    Sabine

  3. Monika says:

    Liebe Karin!
    Es tut mir sehr leid von Marleys Krankheit zu lesen.
    Ich wünsche euch ganz viel Kraft und drücke fest die Daumen, dass es ihm noch lange gut geht.
    Monika

  4. Monique says:

    Dear Karin,

    I was so sorry to hear about Marley’s diagnosis. Cushings unfortunately occurs more and more often, and is very often misdiagnosed by dog owners and vets. It is a good thing that you persisted to have all the examinations done, because now you will be able to treat Marley, in order to make life for him as comfortable as is possible. I think of you often. By running my Cushings blog in the Netherlands, and by working with the Cushing specialist in our country, I have learnt a lot about the problem, and also I have learnt that Cushings occurs more frequently than the statistics claim.

    I advise you to visit a holistic vet with Marley, who applies osteopathy and herbal support etc. My holistic vet was trained as a regular vet and then specialised in holistic treatments. She claims that Cushings is triggered by a traumatic event or by a life under continuous stress factors. The symptoms such as the tumor on the pituary gland and damaged adrenal gland – causing Cusings – are a result of the stress, not the cause of Cushings, according to her. I would not be surprised if she was right. Most owners can think back a few years and find a cause for stress in their sick dog. I surely can, with Jewel. Food for thought. My feeling is that it is a combination of a stressful event and a predisposition for Cushings. Just like any human family also dog families have predispositions for illnesses such as heart disease etc. It does not mean that every family member gets it, it needs to be triggered.

    A lot of words, but they do not change Marley’s condition. But you were quite early discovering his problem. Let us hope that he does well on the Vetoryl, and will be with you for many more years to come. I personally know examples of dogs who do well on Vetoryl for 6 years and more.

    A big hug from us in the Netherlands!
    xxx Monique

  5. [...] die Ursache war niederschmetternd. Zwar war Marley die letzten Jahre gesundheitlich durch seine Cushing Erkrankung (Makroadenom an der Hypophyse), die Addison Krise und das Diabetes Insipidus beeinträchtigt, [...]

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